57.000 Unterschriften für mehr Radwege in Wien

Ein Demonstrationszug marschierte am Freitag zum Rathaus. Zentrale Forderung: Mehr Platz für Bäume, Fußgänger und Radfahrer.

Die Initiative #PlatzfürWien fordert eine "klimagerechte, flächengerechte, kindergerechte Verkehrspolitik" in der Bundeshauptstadt. Ziel beim Start im April war es, dafür so viele Unterschriften zu sammeln, wie ein erfolgreiches Volksbegehren gemäß Wiener Stadtverfassung brauchen würde: 5% der Wahlberechtigten für den Wiener Gemeinderat. Am 13. Oktober wurde dieses Ziel erreicht.

Am Freitag marschierten Anhänger der Initiative vom Schmerlingplatz zum Rathaus, um die Unterstützungserkärungen symbolisch zu übergeben. "Wir haben gemeinsam über 57.000 Unterschriften für unser wichtiges Anliegen in Wien erreicht. Das ist ein super Erfolg, der nun nach Umsetzung ruft", fordern die Organisatoren. Nun sei Bürgermeister Michael Ludwig gefragt, mehr Platz für Bäume, Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.

300 Kilometer Radwege gefordert

Im Rahmen von #PlatzfürWien wurden 18 konkrete Forderungen von einem ehrenamtlichen Team rund um TU Wien, Boku Wien, Radlobby und Geht.doch ausgearbeitet. Sie reichen von 100 verkehrsberuhigten Wohngebieten bis zu 300 Kilometer Radwegen auf Hauptstraßen und sollen bis 2030 umgesetzt werden. 

Rückenwind bekam die Kampagne zuletzt bei einem Symposium im Rathaus am 21. September von den Grünen, den NEOS und der SP Wien. Letztere hat sogar einzelne Forderungen in ihr Wahlprogramm übernommen. 

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