Österreich hat 2021 für 414.899 Kinder mit nicht österreichischer Staatsbürgerschaft Familienbeihilfe überwiesen. Insgesamt wurden dafür rund 584 Millionen Euro in die Hand genommen. Das zeigt eine FPÖ-Anfrage an Finanzminister Brunner (ÖVP). Am meisten Geld floss mit 62,6 Millionen für rumänische Kinder, gefolgt von knapp 53 Millionen für deutsche und 44,6 Millionen für türkische Kinder.
Auch das Thema Flüchtlinge schlägt sich in der Bilanz nieder: Die fast 25.000 Empfänger mit syrischer Staatsbürgerschaft erhielten 33,8 Millionen Euro, an knapp 15.000 Afghanen flossen 21 Millionen. Kurios: Ein Kind aus Monaco erhielt 1.273,50 Euro, zwei aus dem Vatikan 1.824,40 Euro. Rund 125.000 der ausländischen Kinder lebten im EU- oder EWR-Raum oder in der Schweiz.