6.000-Einwohner-Ort in Angst vor Sexualstraftäter

Nach dreieinhalb Jahren Gefängnis lebt der Sexualstraftäter Sow M. im Flüchtlingsheim im bayerischen Oberding. Die Bewohner leben seitdem in Angst.
Nicht nur, dass die Furcht im Ort umgeht, die Bewohner müssen auch ihr Leben umstellen, wie sie im Video oben erklären. Die Regierung bleibt bei dem Versuch der Abschiebung des Täters erfolglos. Der 35-jährige Senegalese hatte zwei Frauen in einer Diskothek sexuell genötigt und saß dafür über drei Jahre im Gefängnis. Danach hätte er abgeschoben werden sollen.

Allerdings weigert sich sein Herkunftsland, den Senegalesen, der seit gut vier Jahren in Deutschland ist, wieder aufzunehmen. M. wurde in der Asylunterkunft in Oberding untergebracht, seit Tagen sorgt der Fall für Unruhe in der 6.000-Einwohner-Gemeinde. Nicht nur die Einwohner, auch die anderen Flüchtlinge sind in Angst. Vier Familien mussten in andere Unterkünfte verlegt werden, weil M. nicht mit Frauen zusammenleben darf.

Die Lokalpolitik ist über den Fall zwar besorgt, doch ihr sind die Hände gebunden. Auch die Landesregierung erklärt, dass man die Bedenken verstehe, es sei aber keine bessere Lösung möglich. M. trägt derzeit eine Fußfessel, hat nachts Ausgangs- und ganztägig Alkoholverbot. Ein Sicherheitsdienst überwacht ihn in der Unterkunft, außerhalb ist die Polizei zuständig. (red)



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