6,15 Mio. € für mehr Grün und Cooling-Maßnahmen

Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher wollen Wien cooler machen.
Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher wollen Wien cooler machen.Bild: PID
Mit Begrünungsmodulen, Gebäudebegrünungen, Nebelduschen und Wasserspielen will die SPÖ Wien abkühlen. 6,15 Millionen Euro an Förderungen stehen bereit.
Ein Sonderförderungspaket im Kampf gegen urbane Hitzeinseln steht am Dienstag auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Es handelt sich um weitere 3,35 Millionen Euro, die in der Klimamusterstadt Wien in Cooling-Maßnahmen und Gebäudebegrünung investiert werden. Gemeinsam mit dem bestehenden Förderpaket aus 2019 stehen damit bis 2023 insgesamt 6,15 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Stadt Wien unterstützt weiterhin die Kühlungs-Projekte der Bezirke und übernimmt 80 Prozent der Kosten: "In unserer Stadt sollen sich alle wohlfühlen, unabhängig von ihrer Wohngegend oder ihrer Geldbörse. Denn für uns ist der Klimaschutz untrennbar und zentral mit sozialer Gerechtigkeit und Ausgewogenheit verbunden. Gemeinsam mit den Bezirken kämpfen wir gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln. Das umfangreiche Förderpaket ist dabei eine starke Unterstützung", so Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Dienstag in einer Aussendung.

Auch für den SPÖ-Klubvorsitzenden Josef Taucher ist das Förderpaket von essenzieller Bedeutung: "Wir sorgen dafür, dass die Wienerinnen und Wiener auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf bewahren. Mit den zusätzlichen Geldern können die Bezirke neue Bäume pflanzen und Grünflächen schaffen. Diese Maßnahmen werten nicht nur die Wohnumgebung und einzelne Grätzel in unserer Stadt auf, sondern kommen den Bürgerinnen und Bürgern direkt zugute. Denn die Bäume spenden Schatten, kühlen die Umgebung und versorgen uns mit frischer Luft. Wir wollen, dass diese natürlichen Klimaanlagen allen Menschen in der Stadt zur Verfügung stehen. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Das ist sozialgerechte Klimapolitik. Das ist unser Wien-Bonus für alle Wienerinnen und Wiener".

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Der seit letztem Jahr bestehende Maßnahmenkatalog für die Bezirke erfreut sich laut SPÖ-Aussendung größter Beliebtheit – die Nachfrage ist groß, zahlreiche Projekte wurden bereits umgesetzt. Er umfasst neben unterschiedlichsten Begrünungsmaßnahmen auch kühlende Nebelduschen in den Grätzln und vieles mehr. Die Bezirke können unter folgenden co-geförderten Maßnahmen wählen:

• Straßenseitige Fassadenbegrünungen

• Errichtung von Wasserspielen

• Errichtung von Nebelduschen und Wasserfontänen

• Mobile Trinkbrunnen mit Sprühnebelfunktion

• Pflanzung größerer Stadtbäume oder Baumpflanzungen über die vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen hinaus

• Maßnahmen fürs Wasserspeichern unter Bäumen im Rahmen des sogenannten „Schwammstadt-Projekts"

• Entsiegelung befestigter Flächen zugunsten Grünflächen

• Schatten durch Pergolen, freistehende Rankelemente

• Staudenbeete

Parks & Grünflächen gegen die Hitze in der Stadt

Das zentrale Element, um die Stadt abzukühlen sind Grünräume, die vielzitierten grünen Lungen Wiens. Deshalb errichtet die Stadt Wien in den nächsten Jahren über 13 Hektar neue Parkflächen. Zu den über 980 bestehen Parks und Grünflächen kommen heuer weitere große Projekte dazu – z.B. wird der Reumannplatz neugestaltet und der Grünanteil um 13 % erhöht. Oder auch der gerade im Bau befindliche 2,8 Hektar große Elinor-Ostrom-Parks in der Seestadt Nord. Und 2020 beginnen die Bauarbeiten für den neuen 9,3 Hektar großen Park am Nordbahnhofgelände mit Stadtwildnis und urbanen Terrassen.





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