6.800 Euro für Reparatur eines 3.000-Euro-Autos

Uwe B. (50) aus NÖ ist zornig: Im Jänner hatte er einen Kia billig erstanden (um 3.000 Euro), jetzt musste er knapp 6.800 Euro für dessen Reparatur zahlen. Der Angestellte wird klagen.

Uwe B. (50) aus NÖ ist zornig: Im Jänner hatte er einen Kia billig erstanden (um 3.000 Euro), jetzt musste er knapp 6.800 Euro für dessen Reparatur zahlen. Der Angestellte wird klagen.

Kurz vor dem Urlaub ging Uwe B. aus Kaltenleutgeben (Mödling) der Kia (Baujahr 2003) ein. Da seine Vertrauenswerkstatt geschlossen hatte, ging er zu einer anderen Firma. "Dort wurde das Auto um 2.200 Euro hergerichtet. Nach einer Probefahrt meinte der Chef, ich könne beruhigt in den Urlaub fahren."

Auf dem Weg in den Urlaub Motorschaden

Nur: Weit kam der 50-Jährige nicht. Auf dem Weg nach Kroatien: Motorschaden – wieder in dieselbe Werkstatt. Nach einigen Tagen war der Kia fertig und Uwe B. nach Sichtung der Rechnung ebenfalls: Zusätzlich mehr als 4.600 Euro!

Uwe B.: "Ich zahle, damit ich mein Auto bekomme und es nicht in alle Einzelteile zerlegt wird. Dann klage ich. Denn die Rede war nur von insgesamt rund 3.500 Euro. Und auch laut Kia liegt die Schuld klar bei der Werkstatt."

Werkstatt-Chef bleibt gelassen

Ganz anders sieht dies der Firmenchef: "Niemand hätte ihm diese Reparatur, nämlich einen Motorschaden, billiger und schneller gemacht. Der Herr wollte mit aller Gewalt in den Urlaub fahren, er stand sogar bei der Reparatur 20 Stunden daneben. Einer Klage sehe ich gelassen entgegen, ich nehme mir einen Anwalt."

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