Wer im Garten verschiedene Kräuter und Gemüsesorten kombiniert, kann von vielen Vorteilen profitieren: Die Pflanzen tauschen Nährstoffe aus, wachsen robuster und locken Bestäuberinsekten an.
Doch beim Basilikum gibt es Ausnahmen. Bestimmte Pflanzen können dem beliebten Küchenkraut schaden oder dessen Aroma negativ beeinflussen.
Wie utopia.de berichtet, gehören gleich drei Gemüsesorten zu den schlechten Nachbarn: Kürbisgewächse wie Melonen und Kürbisse konkurrieren stark um Nährstoffe und Wasser. Gurken zehren dem Boden extrem viel Wasser und nehmen das Aroma ihrer Nachbarn schnell auf. Fenchel gibt chemische Stoffe an den Boden ab, die viele Pflanzen nicht vertragen.
Auch bei Kräutern ist Vorsicht geboten. Minze breitet sich mit ihren Wurzeln so rigoros aus, dass sie das Basilikum regelrecht ersticken kann. Die weniger bekannte Weinraute macht das Basilikum bitter und zieht zudem potenzielle Schädlinge an.
Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian haben grundlegend andere Ansprüche: Sie bevorzugen sandige Böden und weniger Wasser als das feuchtigkeitsliebende Basilikum.
Ideal für das Beet neben Basilikum sind hingegen Tomaten, Paprika, Petersilie, Knoblauch, Spargel und Rote Rüben. Diese Pflanzen haben ähnliche Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit.
Generell gilt: Basilikum mag nährstoffreiche, eher feuchte Böden sowie warme und sonnige bis halbschattige Standorte. Wer das beachtet, wird mit einer aromatischen Ernte belohnt.