62-Jährige tötet sexsüchtigen Mann

Die vermummte Angeklagte beim Prozess.
Die vermummte Angeklagte beim Prozess.Bild: picturedesk.com
Die deutsche Geliebte gab dem 73-Jährigen zu viele Schlaftabletten. Ihr Motiv: Der Sexsüchtige sei unersättlich gewesen.
Einen über die Maßen fidelen Pensionisten aus Mattsee hatte sich eine 62-jährige Deutsche angelacht. Eines Morgens lag der Mann tot im Bett – dafür stand die Frau gestern in Salzburg wegen Mordes vor Gericht.

Die Leiche des 73-Jährigen war in einer Regentonne entdeckt worden. Im Verhör gestand die Geliebte, dem Mann unabsichtlich zu viele Schlaftabletten gegeben zu haben. Ihr Motiv: Der Sexsüchtige sei unersättlich gewesen. Völlig erschöpft habe sie nur noch gewollt, dass er endlich Ruhe gibt und schläft.

Diese Verantwortung glaubten weder Staatsanwalt noch Richter und weiteten eine anfängliche Anklage wegen Körperverletzung mit Todesfolge auf Mord aus. Denn die Beschuldigte hatte kurz nach dem Tod des potenten Pensionisten den Wert seines Hauses im Internet recherchiert und sich für Flüge in die Karibik interessiert. Außerdem hat die Deutsche 15 Vorstrafen und wird in ihrer Heimat seit Jahren wegen Betrugs gesucht. Ein Urteil im Prozess wird für Mittwoch erwartet.

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