65 % halten wenig bis nix vom Regierungs-Freitesten

30.11.2020: BdT
30.11.2020: BdTFoto Kerschi
Die "Frage der Woche" für "Heute" ergab, dass 65 Prozent der Befragten nichts von der Freitest-Idee halten. Wähler der Opposition sind klar dagegen.

Nach Test rein in Lokale oder Theater: Egal ob das nun   "freitesten" oder "eingangstesten" genannt wird – die Begeisterung der Österreicher hält sich in Grenzen. Das ergab die "Frage der Woche" für "Heute" (Unique Research, 500 Online-Befragungen, 4. bis 7. Jänner, Schwankungsbreite +/– 4,4 Prozent).

Zwei Drittel skeptisch

65 Prozent der Befragten halten die Freitest-Idee für "schlecht", oder "sehr schlecht". Nur 27 Prozent finden das Freitesten eine "gute" oder "sehr gute" Idee. 9 Prozent sind unentschlossen oder machten keine Angabe.

Türkise glauben an Freitesten

Als einzige Wählergruppe halten ÖVP-Wähler das Freitesten mit 51 Prozent für eine "gute" bis "sehr gute" Idee. Aber auch bei den Türkisen halten 40 Prozent wenig bis nichts vom Freitesten.

Grüne kritisch

51 Prozent der Grün-Wähler halten Freitesten für eine "schlechte" oder "sehr schlechte" Idee, 41 Prozent befinden sie für "gut" oder "sehr gut". Genau andersrum als Wähler des Koalitionspartners.

Opposition klar dagegen

SPÖ-Wähler sind mit 82 Prozent gegen das Freitesten, nur 12 Prozent halten die Idee grundsätzlich für gut. Noch deutlicher FPÖ-Wähler: Hier halten nur 9 Prozent (!) Freitesten für eine gute Idee, für 83 Prozent ist es ein schlechter Einfall.

Bildungsunterschiede

Personen mit Matura tendieren zu einer etwas positiveren Einstellung zum Freitesten.

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