Österreich

670.000 Euro Schaden: Einbrecherbanden in Haft

Zwei Einbrecherbanden begangen eine bundesweite Serie von Eigentumsdelikten – Schaden 670.000 Euro. Die Polizei konnte nun die Täter ausforschen.

Heute Redaktion
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Internationaler Ermittlungserfolg für die Landespolizei Niederösterreich – im Zuge ausgiebiger Ermittlungen konnten zwei Einbrecherbanden gefasst werden, die für eine Serie an Einbrüchen und Diebstählen in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Tirol und Wien verantwortlich gemacht wird.

Bei der ersten Tätergruppe handelt es sich um eine kolumbianische Einbrecherbande, die es vor allem auf asiatische Geschäftsleute abgesehen hatte. Insgesamt begingen sie acht Wohnhaus- und Wohnungseinbrüche in Wien und NÖ. Der Wert der Beute beläuft sich auf etwa 450.000 Euro.

Besonders auffällig ist ihr professionelles Vorgehen. Die Kolumbianer beobachteten das Opfer über mehrere Tage hinweg und schlugen dann zum richtigen Zeitpunkt zu.

Am Flughafen Wien-Schwechat wurden vier der Täter schließlich bei einer Durchsuchung ihrer Gepäckstücke festgenommen – sie versuchten, die heiße Ware ins Ausland zu verfrachten. Bei den Ermittlungen konnte außerdem noch ein fünfter Täter identifiziert werden. Zudem wird noch nach zwei unbekannten Kriminellen gesucht.

Reifendiebstähle

Weiters konnte eine Serie an Einbruchs- und Reifendiebstähle bei Autohäusern in Niederösterreich geklärt werden. Bei einem Einbruch in Liezen (Stmk.) wurden drei Täter – allesamt Bulgaren – von der Polizei ertappt.

Anschließend konnten acht weitere Mittäter ausgeforscht werden. Vier Bandenmitglieder konnten bereits in Bulgarien festgenommen werden. Nach weiteren vier wird noch gefahndet. Der Gesamtschaden beträgt 220.000 Euro.