69-Jähriger wollte Sohn der Lebensgefährtin umbringen

Die Polizeibeamten mussten sich am Freitagvormittag wie in einem schlechten Horrorfilm vorgekommen sein. Ein Notruf führte sie in eine Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Kreuzgasse. Dort fanden sie einen durch mehrere Stichwunden schwer verletzten Mann sowie einen weitern Mann vor, der angab, nichts mit der Tat zu tun zu haben.

Gegen 9.50 Uhr wurde eine Funkstreife aufgrund eines Notrufs in die Wohnung geschickt. Dort öffnete trotz mehrmaligem Klopfens niemand die Tür. Daher nahmen die Polizisten Kontakt mit der Handynummer, von der aus der Notruf gemacht worden war, auf. 

Ein Mann nahm den Anruf entgegen und gab an, die Beamten zu hören, aufgrund schwerer Verletzungen aber die Tür nicht öffnen zu können. Sofort wurde die Rettung alarmiert und die Polizisten machten sich daran, die Eingangstüre einzutreten.

Hilferufe aus der Wohnung

Doch plötzlich öffnete ihnen ein leicht bekleideter 69-Jähriger die Tür. Er gab an, dass alles in Ordnung sei und er keine Hilfe benötigen würde. Am Oberkörper und im Gesicht wies er Kratz- und Blutspuren auf.

Aus dem Inneren der Wohnung erklangen im selben Moment Hilferufe. Sofort hielten die Beamten Nachschau. Im Wohnzimmer fanden sie einen schwer verletzten 49-jährigen Mann. Dieser war blutüberströmt und hatte mehrere Stichwunden sowie Kopfverletzungen. Sein Zustand wurde als äußerst schwach beschrieben.

Das Opfer wurde vom Notarzt in ein Spital gebracht und wird intensivmedizinisch betreut. Der 69-Jährige wurde festgenommen, bestreitet aber jegliche Verbindung zur Tat.

Zwischen den beiden Männern soll es laut Polizeisprecher schon länger Streit geben. Die Mutter des 49-jährigen Opfers, mit der der Tatverdächtige liiert ist, befindet sich zur Zeit auf Reha.

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