7 Bombendrohungen in 8 Tagen: Täter ausgeforscht

Er drohte der ÖBB, der Telekom, aber auch der Telefonseelsorge sie in die Luft zu sprengen: Der Polizei gelang es in Wien einen Serien-Täter auszuforschen, der von 19. bis 27. April mindestens sieben Mal in Wien und Umgebung mit seinen Anrufen für Aufruhr sorgte.

Er drohte der ÖBB, der Telekom, aber auch der Telefonseelsorge sie in die Luft zu sprengen: Der Polizei gelang es in Wien einen Serien-Täter auszuforschen, der in Wien und Umgebung mit seinen Anrufen für Aufruhr sorgte. 

Die Beamten konnten schnell feststellen, dass alle Anrufe in Telefonzellen getätigt wurden. Die Polizisten analysierten Tonbandaufnahmen und sicherten in den Telefonzellen DNA-Proben. 

Acht Monate U-Haft: Mitte April freigelassen

Schließlich stellte sich heraus, dass es sich beim Täter um einen "alten Bekannten" handelte. Der 27-jährige mutmaßliche Täter war bis vor Kurzem wegen gefährlicher Drohung in U-Haft. Erst Mitte April wurde er nach acht Monaten freigelassen, wie die "Presse" berichtet.

Der Mann dürfte psychisch krank sein. Der Richter sprach ihn deshalb Mitte April wegen Unzurechnungsfähigkeit frei. Nur wenige Tage später läuteten bei Behörden und Institutionen wie zum Beispiel bei den Wiener Linien wieder die Telefone. 
Alle Anrufe entpuppten sich übrigens als Fake, verletzt hatte der nun Ausgeforschte niemanden. Er wurde angezeigt. 

In der Fotoshow oben sehen Sie, was passiert wenn jemand die Wiener Linien informiert, dass eine Bombe in der U-Bahn sei (Archivfotos von einem Einsatz im Jänner in der U3-Station Zippererstraße)

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