Strom, Versicherungen, der wöchentliche Einkauf - im Alltag gibt es zahlreiche Ausgaben, die die Haushaltskasse belasten. Doch nicht nur geplante Kosten gehen ins Geld. Oft lässt man sich zu unnötigen Käufen verleiten, die im Nachhinein vermeidbar gewesen wären.
Umso mehr lohnt es sich, bei den alltäglichen Gewohnheiten genauer hinzuschauen. Inzwischen gibt es viele bewährte Tipps, die beim Geldsparen helfen können.
Aber kennst du auch die folgenden Tricks? Wie es bei CHIP heißt, gibt es sieben Tipps der eher ungewöhnlichen Art, die man möglicherweise noch nicht auf dem Schirm hat.
Der wohl kurioseste Tipp: Leg deine Kreditkarte in eine Schale voller Wasser und frier sie ein. Willst du spontan etwas kaufen, musst du erst warten, bis das Eis aufgetaut ist. Diese zusätzliche Hürde gibt dir Bedenkzeit. Ein weiterer Trick ist die 30-Tage-Regel: Halte Wünsche auf einer Liste fest und warte 30 Tage, bevor du tatsächlich etwas kaufst. So erkennst du, ob es nur ein spontaner Wunsch war.
Auch Zahlungsdaten im Browser zu löschen, kann helfen. Denn durch die erneute Eingabe entsteht eine Hürde, die vor Spontankäufen schützt. Außerdem: Nimm Snacks und eine gefüllte Flasche von zu Hause mit - so vermeidest du teure Impulskäufe beim Bäcker oder Kiosk.
Stehst du vor einer schwierigen Kaufentscheidung, rechne aus, wie lange du für die Summe arbeiten müsstest. Diese Perspektive hilft, Preis und Dringlichkeit anders zu bewerten. Ein letzter Tipp zur Prävention: Landet etwas im Mülleimer, weil es abgelaufen ist, notiere das Produkt samt Preis. So siehst du, wie viel Geld durch ungenutzte Lebensmittel verloren geht.
Nicht jeder dieser Spartipps ist für jeden geeignet. Wer aber anfällig für Impulskäufe ist, kann mit solchen ungewöhnlichen Ansätzen die eigenen Gewohnheiten hinterfragen und langfristig Geld sparen.