7 Prozent der Beschäftigten Opfer von Mobbing

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Rund sieben Prozent aller österreichischen Erwerbstätigen sind Opfer von Mobbing, Belästigung oder Gewalt. Arbeitgeber dürfen nicht wegschauen: Ihre Fürsorgepflicht verlangt aktives Handeln, um Betroffene zu schützen. Betroffene sollten sich möglichst frühzeitig Unterstützung holen.
Unternehmenskultur, Arbeitsorganisation und ungelöste Konflikte im Betrieb spielen bei Mobbing, Belästigung und Gewalt oft eine entscheidende Rolle. Betriebe müssen daher präventiv Maßnahmen setzen, damit es erst gar nicht so weit kommt, so der Gewerkschaftsbund in einer Aussendung.

Spezielle Führungskräfte- und Deeskalationstrainings bieten sich hier an. Die Bestellung von Mobbingbeauftragten und Konfliktlotsen habe sich in der Praxis bewährt. Wichtig: Mobbing, Gewalt und Belästigung sollten in Unternehmen prinzipiell als unerwünschtes Fehlverhalten thematisiert werden.

Im Fall des Falles gilt:


Arbeitgeber müssen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und umgehend entsprechende Maßnahmen ergreifen. Betroffene sollten Konflikte sofort ansprechen, gegebenenfalls ein Mobbingtagebuch führen und sich möglichst frühzeitig Unterstützung, zum Beispiel beim Betriebsrat, holen.
„Wenns reicht“: nicht die Nerven verlieren und vom Arbeitsplatz flüchten.
Sinnvoller ist es, sich an die Arbeiterkammer oder die ÖGB-Mobbingberatung zu wenden. Sie beraten und unterstützen Betroffene hinsichtlich der optimalen Vorgehensweise.
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