Nach dem Kranunfall von Montag sind in Knittelfeld sieben Wohnungen aus Sicherheitsgründen behördlich gesperrt worden. Wie Bürgermeister Siegfried Schaffarik sagte, wurden allen acht betroffenen Personen - so sie nicht von Bekannten oder Verwandten aufgenommen wurden - in einem Hotel untergebracht.
Nach sieben Wohnungen aus Sicherheitsgründen behördlich gesperrt worden. Wie Bürgermeister Siegfried Schaffarik sagte, wurden allen acht betroffenen Personen - so sie nicht von Bekannten oder Verwandten aufgenommen wurden - in einem Hotel untergebracht.
Die Sperre von sechs Wohnungen könnte bis kommende Woche dauern. Bei einer weiteren Wohnung - hier war die Decke eingestürzt - liegt Totalschaden vor. Erst nachdem der umgestürzte 30-Meter-Kran zerlegt und geborgen ist, wird ein Statiker die Begutachtung vornehmen, ob und wann die Wohnungen wieder bezogen werden können, so der Bürgermeister am Dienstag.
Die Versorgung mit Ersatzquartieren sei sofort von der Baufirma in die Wege geleitet worden. Dort hatte man auch mit dem Mieter der total beschädigten Wohnung in dessen Urlaubsort Kontakt aufgenommen und ihn informiert. Am Montag war noch von zwei verreisten Mietern der total beschädigten Wohnung die Rede gewesen.
Der leicht verletzte Kranmonteur konnte bereits am Montag das Krankenhaus wieder verlassen. Wie ein Sprecher sagte, sei es für die Baufirma "ein Rätsel", wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der Monteur habe im Zuge der Baustelleneinrichtung gerade die Kalibrierung des Krans vorgenommen. Laut Medienberichten sei dabei unbeabsichtigt mittels Bagger am Sockel ein Gewicht zur Stabilisierung entfernt worden. Die behördlichen Erhebungen zur Unfallursache wurden Dienstagnachmittag fortgesetzt.