70-Jähriger stürzt 150 Meter in den Tod

Der Reißkofel in den Gailtaler Alpen. Schauplatz eines tödlichen Alpinunfalls. Archivbild.
Der Reißkofel in den Gailtaler Alpen. Schauplatz eines tödlichen Alpinunfalls. Archivbild.Rainer Mirau
Am Sonntag kam es in Greifenburg ein tödlicher Alpinunfall. EIn 70-Jähriger stürzte in einer Felsrinne ab und erlitt dabei tödliche Verletzungen. 

Am Sonntagnachmittag unternahm ein 70-jähriger erfahrener Bergsteiger gemeinsam mit zwei Bekannten eine Bergtour von der Jochalm auf den Reißkofel in den Gailtaler Alpen. 200 Meter unterhalb des Kleinen Reißkofels stürzte der 70-Jährige aus unbekannter Ursache vom markierten Steig rund 150 Meter tödlich in eine Felsrinne ab. Da sich seine Begleiterinnen ohne Sichtkontakt beim Abstieg hinter ihm befanden, gingen sie an der Absturzstelle vorbei und bemerkten das Unglück vorerst nicht. In der Annahme der 70-jährige sei bereits voraus zur Jochalm zum abgestellten Auto gegangen, folgten sie ihm. Da er nicht beim Auto wartete alarmierten sie die Polizei.

Bei der daraufhin eingeleiteten Suchaktion, an welcher sich der Polizeihubschrauber der Fest Klagenfurt, der Flir-Hubschrauber der Fest Salzburg, 16 Einsatzkräfte der Bergrettung Kötschach-Mauthen und vier Mitglieder der AEG Hermagor beteiligten, konnte der Verunglückte gegen 17:45 Uhr von Bergrettungsmännern in einer Felsrinne 150 Meter unterhalb des Steiges tödlich verletzt aufgefunden werden.

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