7.000 Anträge auf Ausfallsbonus schon am ersten Tag

Finanzminister Gernot Blümel
Finanzminister Gernot BlümelTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Wie Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Donnerstag bekanntgab, wurde der Ausfallsbonus in den ersten 24 Stunden rund 7.000 Mal beantragt. 

Jener Ausfallsbonus für Unternehmen, die unter den Lockdown-Schließungen zu leiden haben, wurde in den ersten 24 Stunden über 7.000 Mal beantragt. Das gab Finanzminister Gernot Blümel am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Im Zuge dieser PK lobte der Ressortchef die zuständige Finanzverwaltung. "Ein Großteil der Bevölkerung liest oder hört in den Medien von diesen Hilfsmaßnahmen, welche Beträge ausgezahlt und wie viele Anträge in welcher Zeit bearbeitet worden sind. Kaum jemand sieht jedoch die vielen Kolleginnen und Kollegen der Finanzverwaltung, die mit Hochdruck während der Pandemie all diese Arbeiten vollbracht haben, um die Hilfen erst möglich zu machen."

"Nun ist es an der Zeit, alle 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzverwaltung als Hauptakteure und kraftvolle Partner der Unternehmen und aller Österreicherinnen und Österreicher vor den Vorhang zu holen, ihre Leistungen zu präsentieren und Danke zu sagen", führte der Minister aus. 

600.000 Anträge eingebracht

Laut den offiziellen Angaben hat die Finanzverwaltung für den Umsatzersatz in 66 Tagen 250.000 Anträge entgegengenommen. Der Großteil davon, 212.000 Anträge, wurden genehmigt. Insgesamt seien rund drei Milliarden Euro ausbezahlt worden, heißt es. Außerdem wurden Steuerstundungen von 6,5 Milliarden Euro genehmigt. Beim Ausfallsbonus sind die Anträge seit Dienstagnachmittag möglich. Blümel versprach schon zuletzt unkomplizierte Hilfe mit wenigen Klicks. 

Die für die Finanzverwaltung zuständige neue Sektionschefin Angelika Schätz ergänzte, dass zusätzlich zur Krisenhilfe bislang 5,5 Millionen Steuererklärungen für Arbeitnehmer bearbeitet wurden. Insgesamt wurden alleine während der Corona-Krise über 600.000 Anträge eingebracht. Annähernd 99 Prozent der Anträge seien noch am selben Tag bearbeitet worden, sodass den betroffenen Unternehmen praktisch sofort geholfen werden konnte. "Regional, schnell, effizient und attraktiv – das sind die vier Leitlinien, die bei der Finanzverwaltung im Vordergrund stehen. Die Zukunft der Finanzverwaltung ist eindeutig überregional vernetzt und digital", führte Blümel aus. 

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