725 Asylwerber ziehen aus Traiskirchen aus

Diese Woche verlassen 725 Flüchtlinge das Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen (NÖ) und übersiedeln in Quartiere in den Bundesländern. Bis Ende Juli werden 2.187 neue Betten bereitgestellt.
Bis vergangenen Donnerstag gab es in den Bundesländern gerade 86 freie Betten für Flüchtlinge. Doch ab Montag beginnt für 725 Asylwerber aus Traiskirchen die Übersiedlung. Mit Ausnahme Wiens, das die Quote seit Jahren übererfüllt, gibt es in allen Ländern neue Quartiere. Die meisten Betten stellt mit 240 Oberösterreich zur Verfügung, gefolgt von der Steiermark (129) und dem Burgenland (80).

Nach Niederösterreich übersiedeln 70 Asylwerber, nach Kärnten und Tirol je 60. Am wenigsten neue Betten bieten Salzburg (56, dort ist eine grüne Landesrätin für Integration zuständig, Anm.) und Vorarlberg (30) an. Um die enorm gestiegene Zahl an Asylanträgen bewältigen zu können, wurden in der Abteilung Grundversorgung im Innenministerium 15 Personen zusätzlich aufgenommen.

(uha, bob)

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