742-PS-Raser macht sich in die Hose

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Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd über die Donauuferautobahn mit einer kuriosen Festnahme hatte jetzt für einen Wiener Angestellten (56) ein gerichtliches Nachspiel.
Ende Oktober war der Tuning-Freak und zweifache Vater mit seinem 742-PS-Audi bei dichtem Verkehr über die Autobahn in NÖ geglüht. Mit lebensgefährlichen Manövern bei Tempo 200 lieferte er der Exekutive einen heißen Nachmittag, ehe er mit seinem "Höllengefährt" bei Stockerau regelrecht in der Falle saß. "Die Beamten behandelten mich wie einen Verbrecher, zogen die Dienstwaffen und schossen auf die Reifen", jammerte der 56-Jährige in Korneuburg vor Gericht.

"Er machte sich aus Angst in die Hose", unterstrich sein Anwalt die harte Gangart der Cops. "Sie hatten Glück, dass es keinen Unfall gab", so die Richterin. "Ich beherrsche mein Auto und bin damit in drei Sekunden auf 100 km/h", schwärmte der Unbelehrbare. Urteil: 15 Monate bedingt, 4.160 Euro Strafe.


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