75 Euro statt 13 Euro: Abzocke mit US-Visa in Wien

Bild: Andreas Tischler
Mehr als 200.000 Österreicher reisen jedes Jahr in die USA. Für sie alle ist eine elektronische Reisegenehmigung Pflicht. Gauner- Homepages im Web linken Urlauber mit massiv überhöhten Tarifen.
Reisen über den großen Teich machen manche Internet-Seiten ziemlich reich: Ein "Heute"-Leser tappte in die Kostenfalle und schildert: "Ich mache im Herbst Urlaub in den USA und wollte nun die dafür nötige ESTA-Registrierung im Web vornehmen." Gesagt, getan.

Via Google landete der Wiener auf einer Homepage, die dieses Service anbietet. Dort mussten unter anderem Name, Adresse, Passnummer und die Frage, ob kriminelle Handlungen geplant seien, beantwortet werden. Einen Tag später trudelte per Mail die erteilte Reisegenehmigung ein – samt böser Überraschung: "Im Kleingedruckten verbarg sich der Preis. 83 Dollar – statt der üblichen 14. Ich habe geglaubt, ich spinne."

Doch Seiten, die der Plattform des "Department of Homeland Security" ähneln, verrechnen horrende "Verarbeitungsgebühren". Die US-Botschaft rät auf "Heute"-Anfrage dazu, auf die Endung ".gov" zu achten. Andernfalls sei es nicht die offizielle ESTA-Website. Der Wiener bekam nach Klagsdrohung sein Geld retour.
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