Der 77-jährige Curtis Wilkie Beasley wurde am 29. September im Florida State Prison um 18.12 Uhr Ortszeit hingerichtet. Der ehemalige Army-Veteran hatte 1995 eine 62-jährige Frau mit einem Hammer erschlagen.
Das Verbrechen war besonders brutal: Mit fast 20 Schlägen zertrümmerte Beasley seiner Vermieterin Carolyn Monforts den Schädel und das Gesicht. Die Tochter des Opfers fand die Leiche in der Waschküche, daneben lag der blutige Hammer.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, floh Beasley nach der Tat mit mehreren hundert Dollar und dem Auto seines Opfers.
Rund fünf Monate später wurde er in einem Motel in Alabama unter falschem Namen gefasst. Seine Handschrift führte zur eindeutigen Identifizierung.
Im Februar 1998 sprach ihn eine Jury in allen Anklagepunkten schuldig. Auf seinem Hemd war Blut des Opfers gefunden worden. Seine letzten Stunden verbrachte Beasley mit Besuchern und einem Geistlichen. Als Henkersmahlzeit wünschte er sich Grilled-Cheese-Sandwiches und Eiscreme.
Vor der Hinrichtung sagte er: "Ich möchte mich für alle Fehler entschuldigen, die ich gemacht habe."
Mit seiner Hinrichtung wurden heuer bereits 16 Menschen in Florida exekutiert - mehr als die Hälfte aller Hinrichtungen in den USA. Landesweit war Beasley der 29. Hingerichtete in diesem Jahr.