Hühner starben bei Fahrt: Geldstrafe für Lkw-Lenker

Der angeklagte Rumäne
Der angeklagte RumäneBild: iStock, salpa

Wegen Tierquälerei musste jetzt ein Rumäne nach Wr. Neustadt reisen und am Gericht auf der Anklagebank Platz nehmen. Denn: Einen Transport hatten 8 von 62 Hühnern nicht überlebt.

Wegen einiger toter Hühner bei einem Transport von Belgien nach Rumänien musste jetzt ein rumänischer Lenker (42) in Wr. Neustadt auf die Anklagebank.

Der Mann hatte Ende Mai in Belgien 62 Hühner und Küken übernommen, wollte diese mit einem Klein-Lkw nach Rumänien bringen. Bei einer Rast in Wr. Neudorf (Bez. Mödling) wurde er kontrolliert und angezeigt. Von den 62 Federtieren waren sechs tot und zwei in einem erbärmlichen Zustand. Die Hitze hatte den armen Tieren zugesetzt. Die zwei Hühner waren auch nicht mehr zu retten, sie mussten euthanasiert werden.

240 Euro Geldstrafe

Vor Gericht in Wr. Neustadt meinte der angeklagte Rumäne: „Ich habe den Tieren alle zwei Stunden Futter und Wasser gegeben und immer Pausen gemacht. Natürlich wollte ich kein Tier quälen und alle Tiere – alleine schon aus wirtschaftlichen Gründen – gesund in meiner Heimat abliefern."

Das verstand auch der Richter, warf aber ein: „Es war zu wenig Platz, die Tiere konnten das Wasser nicht erreichen." Das Urteil: 240 Euro Geldstrafe (60 Tagessätze á 4 Euro) wegen des Vergehens der Tierquälerei, der Rumäne nahm an, sonst hätte er nochmal extra von Rumänien anreisen müssen. (Lie)

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