86-Jährige vergewaltigt & ermordet - lebenslang!

Bild: ZOOM-Tirol

Ein 26-jähriger Rumäne, dem der Mord an einer 86-jährigen Tirolerin vorgeworfen wurde, bekam am Mittwoch im Geschworenenprozess am Landesgericht Innsbruck lebenslange Haft. Er habe der im Bett liegenden Frau nach seinem Einbruch in deren Haus ein Hemd in den Mund gesteckt und ihr fünf Minuten lang den Mund zugehalten. Gewürgt habe er die alte Frau jedoch nicht, es sei ihm lediglich "die Hand abgerutscht", meinte der seit dem Jahr 2005 arbeitslose Mann. Ihm drohen zehn Jahre bis lebenslange Haft.

Ein 26-jähriger Rumäne, dem der Mord an einer 86-jährigen Tirolerin vorgeworfen wurde, bekam am Mittwoch im Geschworenenprozess am Landesgericht Innsbruck lebenslange Haft. Er habe der im Bett liegenden Frau nach seinem Einbruch in deren Haus ein Hemd in den Mund gesteckt und ihr fünf Minuten lang den Mund zugehalten. Sie wurde zudem vom Fünffachvater vergewaltigt. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Gewürgt habe er die alte Frau jedoch nicht, es sei ihm lediglich "die Hand abgerutscht", meinte der seit dem Jahr 2005 arbeitslose Mann. Dem Angeklagten wurde von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, die 86-jährige Innsbruckerin in der Nacht auf den 11. Juni 2012 in ihrem Haus im Stadtteil Hötting vergewaltigt und erwürgt zu haben. Staatsanwalt Thomas Willam sprach in seinem Eröffnungsplädoyer von einem "Grauen", das Opfer sei "mehrmals heftig gewürgt" worden. Die Frau habe zudem "massive Verletzungen im Vaginalbereich" aufgewiesen.

Vergewaltigung gestanden

Der Beschuldigte, Vater von fünf Kindern, gestand die Vergewaltigung vor Richter Norbert Hofer. Er habe Geschlechtsverkehr haben wollen, dazu sei es dann aber nicht gekommen. Die Verteidigung plädierte auf fahrlässige Tötung, der Mann habe keinen Mordvorsatz gehabt. Der Angeklagte änderte im Prozess seine Angaben vor der Polizei und sprach davon, vor der Tat nicht nur ein paar Bier, sondern auch eine Flasche Cognac getrunken zu haben. Überdies sei er der Ansicht gewesen, dass die Frau noch am Leben sei, als er das Haus verließ.

Dass er nach der Tat einen weiteren Einbruch in das Haus verübte, begründete er damit, dass er nachschauen wollte, ob die alte Frau tot sei oder nicht. Dies habe er für möglich gehalten, erklärte der Angeklagte nach mehrmaligem Nachfragen des Richters. Im Prozess wurde der 26-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt, seine Freundin sitzt bereits eine Haftstrafe wegen gewerbsmäßigen Einbruchs ab.

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