888 Kilo: Polizei machte Cannabis "unschädlich"

Die Serben bauten im großen Stil an.
Die Serben bauten im großen Stil an.Bild: Bundeskriminalamt
Das Bundeskriminalamt hob im Zuge einer Großrazzia 20 Cannabis-Plantagen in Wien und Niederösterreich aus, nahm 26 Züchter fest.
Seit Ende 2017 ermittelte das Bundeskriminalamt grenzüberschreitend gegen eine Drogenbande aus Serbien, die sich auf die Produktion und den Handel von Marihuana spezialisiert hatte. Am Freitag schlug die Polizei in NÖ und Wien zu, 200 Beamte durchsuchten gleich 20 Wohnhäuser.

Dabei wurden laut Aussendung "14 Plantagen unschädlich gemacht, 24 Verdächtige festgenommen sowie Waffen, Bargeld und Suchtgift sichergestellt." Die Täter hatten die Wohnhäuser mit gefälschten Papieren angemietet. Zwei von ihnen konnten bereits im Vorfeld festgenommen werden. Bis auf einen Österreicher und einen Montenegriner sind alle serbische Staatsbürger.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand soll die Bande seit Februar 2017 zumindest 888 Kilogramm verkaufsfertiges Marihuana in den gemieteten Häusern erzeugt haben. Die Drogen wurden zu einem Preis von durchschnittlich 3.900 Euro pro Kilogramm weiterverkauft. Somit wurden insgesamt über 3,4 Millionen Euro eingenommen.



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