Burnout ist seit 2022 von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt. Dahinter steckt chronischer Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird. Doch die Warnsignale werden oft übersehen.
Wer ständig bis spät in die Nacht arbeitet oder morgens nicht mehr in Gang kommt, sollte aufhorchen. Auch fehlende Zeit zur Entspannung ist ein deutliches Zeichen.
Nach Angaben von Computerwoche gibt es neun klare Anzeichen für ein drohendes Burnout: Man arbeitet oft bis spät in die Nacht, kommt morgens nicht in Gang, hat keine Zeit für Entspannung, die Standardantwort ist immer "Keine Zeit", Jobs werden nicht pünktlich fertig, und eigene Projekte bleiben liegen.
Auch wenn Hobbys vernachlässigt werden, ist das ein Warnsignal. Das Klavier ist verstimmt, der Fitnessstudiovertrag wird nicht genutzt. Bücher bleiben ungelesen, und Freundschaften schlafen ein.
Wer mehrere Menschen, die einem wichtig sind, seit Monaten nicht mehr gesprochen hat, sollte das ändern. Ein wöchentlicher Anruf bei Freunden kann helfen.
Experten empfehlen, Momente der Entspannung bewusst in den Alltag einzubauen: Pausen, Spaziergänge und bewusstes Atmen. Sport und Hobbys helfen, negative Gefühle abzubauen. Auch soziale Kontakte sind wichtig.
Bringen selbst längere Entspannungsphasen wie Urlaube keine Erholung mehr, solltest du dir professionelle Hilfe suchen.