9 Ponys, Pferd und Fohlen in Anhänger gepfercht

Die Tiere mussten auf engstem Raum ausharren.
Die Tiere mussten auf engstem Raum ausharren.Bild: LPD Niederösterreich

Die Polizei konnte einen überfüllten Tiertransporter in St. Valentin stoppen: Die Ladefläche war viel zu klein für die Anzahl der transportierten Tiere.

Bedienstete der Polizeiinspektion St. Valentin wurden am Sonntag gegen 11.30 Uhr im Stadtgebiet von St. Valentin (Amstetten) auf einen scheinbar überladenen Kraftwagenzug aufmerksam.

Bei der Kontrolle des Lkw mit niederländischer Zulassung und dem gezogenen Anhänger mit ungarischer Zulassung stellten die Polizisten fest, dass am Anhänger des Tiertransporters neun Ponys, ein Pferd und ein Fohlen auf einer Gesamtladefläche von etwa 8,9 Quadratmeter transportiert wurden. Die dafür erforderliche Mindestfläche würde 12,15 Quadratmeter betragen.

Bei der weiteren Überprüfung konnte der 45-jährige ungarische Lenker keinen Nachweis zu Pausen, Fütterung und Tränkung der Tiere nachweisen. Drei Tiere wurden ohne erforderliche Pferdepässe transportiert. Der Tiertransport war von den Niederlanden über Deutschland in Richtung Ungarn unterwegs. Der ungarische Lenker wird der Bezirkshauptmannschaft Amstetten angezeigt. Eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro wurde eingehoben.

Nach Beurteilung der Amtstierärztin wurden die Tiere über Anordnung der Bezirkshauptmannschaft Amstetten vorläufig in Enns untergebracht.

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