94 Kinder verletzten sich bei Unfällen auf Schulweg

Der Verkehrsclub Österreich rät, den Schulweg mit den Kindern zu üben.
Der Verkehrsclub Österreich rät, den Schulweg mit den Kindern zu üben.Bild: iStock
Im letzten Jahr verletzten sich 94 Kinder auf dem Weg zur Schule oder von der Schule nach Hause. Der Verkehrsclub Österreich rät Eltern, den Schulweg noch in den Ferien mit den Kindern zu üben.
Dass am Schulweg für Kinder auch Gefahren lauern, zeigen die Zahlen der Statistik Austria: Im Vorjahr wurden in Niederösterreich 94 Kinder bei insgesamt 93 Schulweg-Unfällen verletzt. Die Zahlen sind zwar grundsätzlich rückläufig, der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) rät aber Eltern, den Weg mit Kindern bis zum 12. Lebensjahr in den Ferien zu üben, um Angst oder Nervosität zu nehmen und Sicherheit zu geben.

"Für die Sicherheit der Kinder ist zudem ein verkehrsberuhigtes Wohn- und Schulumfeld wichtig", betont der VCÖ.

Für Tafelklassler wichtig

Insbesondere für Schulanfänger und Kinder, die die Bildungseinrichtung wechseln sei es wichtig, "den besten Schulweg zu eruieren".

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Meist führen mehrere Wege in die Schule. Wichtig ist, den für das Kind besten und sichersten und nicht unbedingt den kürzesten Weg zu wählen", stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest.

Konkret: Jene Route wählen, auf der weniger Autos fahren und weniger Straßen zu überqueren sind. "Kinder können erst ab etwa dem 9. Lebensjahr Entfernungen richtig abschätzen, das Abschätzen von Geschwindigkeit ist erst danach möglich. Wichtig ist, den Schulweg aus der Perspektive des Kindes zu betrachten. Hindernisse oder parkende Autos, über die Erwachsene leicht hinwegblicken, können Kindern die Sicht verstellen. Und: Gefahrenstellen am Schulweg unbedingt der jeweiligen Gemeinde melden", so der Club in einer Aussendung.

(nit)

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