Eins vorweg: Der harte Lockdown zeigt Wirkung. Die Zahlen in Niederösterreich sind rückläufig. Jedoch bleibt aber ein Problem. Die britische Virus-Mutation ist in den letzten 14 Tagen bei 97, 6 Prozent der Infizierten nachgewiesen worden. Auch die Südafrika-Mutation konnte bei aktuell bei 60 Fällen diagnostiziert werden. Dabei stechen die Bezirke Mödling und Bruck an der Leitha heraus. Hier wurden jeweils laut Bezirkshauptmannschaft 16 Fälle gemeldet.
Im Bezirk Baden sind sechs Fälle aufgetreten. Vier jeweils in Zwettl und Gänserndorf. Drei in Hollabrunn. Zwei Fälle jeweils in Waidhofen an der Thaya, Korneuburg, St. Pölten-Land und Amstetten. Jeweils einen Infizierten mit der Südafrika-Mutante gibt es in Tulln, Wr. Neustadt und Horn. Die Betroffenen sind durchschnittlich 39 Jahre alt. Den 55 Genesenen steht ein Todesopfer mit dieser Corona-Variante gegenüber. Mit der brasilianischen Variante bekannt ist keine Infektion bekannt.
Mit dem heutigen Stand wurden auch wieder Cluster-Bildungen gemeldet. In der Justizanstalt Stein sind sieben Menschen mit Corona infiziert. In einem Pflegeheim in St. Pölten-Land sind ebenfalls sieben an dem Virus erkrankt. Im Bezirk Scheibbs sind bei einem Elektronikkomponentenhersteller 22 Leute positiv getestet worden. Und neun Personen in einer Produktionsfirma. In einem Energiemanagement-Unternehmen im Bezirk Gmünd haben sich zwölf Leute infiziert. Im Bezirk Wr. Neustadt sind in einer Produktionsfirma zehn Leute an Corona erkrankt.