98 Prozent in NÖ mit britischer Mutation infiziert

Die Mutationen sind stark verbreitet.
Die Mutationen sind stark verbreitet.Getty Images/iStockphoto
Die britische Corona-Variante beherrscht NÖ. Aber auch die Südafrika-Mutante ist verbreitet. 60 Fälle wurden aktuell verzeichnet.

Eins vorweg: Der harte Lockdown zeigt Wirkung. Die Zahlen in Niederösterreich sind rückläufig. Jedoch bleibt aber ein Problem. Die britische Virus-Mutation ist in den letzten 14 Tagen bei 97, 6 Prozent der Infizierten nachgewiesen worden. Auch die Südafrika-Mutation konnte bei aktuell bei 60 Fällen diagnostiziert werden. Dabei stechen die Bezirke Mödling und Bruck an der Leitha heraus. Hier wurden jeweils laut Bezirkshauptmannschaft 16 Fälle gemeldet.

Corona-Mutationen bei Jüngeren

Im Bezirk Baden sind sechs Fälle aufgetreten. Vier jeweils in Zwettl und Gänserndorf. Drei in Hollabrunn. Zwei Fälle jeweils in Waidhofen an der Thaya, Korneuburg, St. Pölten-Land und Amstetten. Jeweils einen Infizierten mit der Südafrika-Mutante gibt es in Tulln, Wr. Neustadt und Horn. Die Betroffenen sind durchschnittlich 39 Jahre alt. Den 55 Genesenen steht ein Todesopfer mit dieser Corona-Variante gegenüber. Mit der brasilianischen Variante bekannt ist keine Infektion bekannt.

Cluster-Bildungen in NÖ

Mit dem heutigen Stand wurden auch wieder Cluster-Bildungen gemeldet. In der Justizanstalt Stein sind sieben Menschen mit Corona infiziert. In einem Pflegeheim in St. Pölten-Land sind ebenfalls sieben an dem Virus erkrankt. Im Bezirk Scheibbs sind bei einem Elektronikkomponentenhersteller 22 Leute positiv getestet worden. Und neun Personen in einer Produktionsfirma. In einem Energiemanagement-Unternehmen im Bezirk Gmünd haben sich zwölf Leute infiziert. Im Bezirk Wr. Neustadt sind in einer Produktionsfirma zehn Leute an Corona erkrankt.

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