A1 nach schweren Lkw-Unfällen wieder befahrbar

Bei einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkws auf der A1 wurde ein Sattelschlepper völlig demoliert. Im Staubereich passierte ein schwerer Folgeunfall mit zwölf Verletzten.

Auf der A1 Westautobahn ist es am Montagvormittag zwischen St. Valentin und Haag in Fahrtrichtung Wien zu einem schrecklichen Verkehrsunfall gekommen. Aus noch unbekannter Ursache krachte ein Sattelschlepper in einen vor ihm fahrenden Lkw.

Lenker aus Wrack befreit

Dabei wurde die Fahrerkabine des Unfall-Lkw völlig zerstört, das Heck des vor ihm fahrenden Lkw wurde regelrecht aufgerissen. Der Lenker des Unfallfahrzeugs musste von den Freiwilligen Feuerwehren von Haag und St. Valentin mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Wrack befreit werden.

Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 15" flog den schwer verletzten Lenker anschließend ins Spital. Der Fahrer des zweiten Lkw bleib unverletzt. Zur Bergung der Unfallfahrzeuge musste das Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten angefordert werden.

Totalsperre bis nach Mittag

Für die Dauer der Bergungsarbeiten, die sich noch mehrere Stunden hinzogen, wurde die A1 im betroffenen Abschnitt komplett gesperrt. Über die Abfahrt St. Valentin wurde eine Umleitung eingerichtet. Erst am frühen Nachmittag war der betroffene Abschnitt wieder befahrbar.

Folgeunfall mit zwölf Verletzten

Nach Feuerwehrangaben hat sich im Staubereich ein Folgeunfall ereignet, bei dem etwa zwölf Menschen verletzt worden sind.

In die Kollision im Bereich der niederösterreichisch-oberösterreichischen Landesgrenze bei Autobahnkilometer 154 waren demnach ein Lkw und mehrere Pkw involviert. Eine Person wurde eingeklemmt.

Laut Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando wurden Einsatzkräfte der Feuerwehren St. Valentin und Haag von der ersten Unfallstelle abgezogen. Zudem rückte die Feuerwehr Enns zusätzlich aus. (red)

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AmstettenNiederösterreichVerkehrsunfall

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