Niederösterreich

A4 bis Bruck an der Leitha nun dreispurig befahrbar

Höhere Leistungsfähigkeit, mehr Sicherheit, weniger Stau: Von Schwechat bis Bruck ist die A4 auf einer Länge von 26 Kilometern dreispurig befahrbar.
Erich Wessely
16.08.2022, 14:06
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Ostautobahn (A4) ist nunmehr vom Knoten Schwechat bis Bruck a.d. Leitha West und somit auf einer Gesamtlänge von etwa 26 Kilometern durchgängig dreispurig befahrbar. Das bedeutet laut Asfinag höhere Leistungsfähigkeit, mehr Sicherheit und weniger Stau für die täglich mehr als 60.000 Autofahrerinnen und Autofahrer.

Neue Lärmschutzwände

Der aktuelle Ausbauabschnitt reicht von Göttlesbrunn bis Bruck a.d. Leitha West. Zusätzlich zur dritten Spur hat die Asfinag neue Gewässerschutzanlagen, Lärmschutzwände und -dämme errichtet sowie die Brücken und die bestehende Fahrbahn saniert. Auch der Verkehrskontrollplatz Bruck wurde angepasst und modernisiert. Insgesamt sind in die dritte Fahrspur von Fischamend bis Bruck a.d. Leitha West 134 Millionen Euro investiert worden. In diesem Bereich ist laut Asfinag das Verkehrsaufkommen zuletzt jährlich um etwa drei Prozent gestiegen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der Ausbau der A4 sei eines der wichtigsten Projekte im Bundesland, sagte Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) am Dienstag. Es gehe um mehr Verkehrssicherheit, aber auch um die internationale Anbindung des Standortes Niederösterreich sowie um die Standortqualität in der gesamten Ostregion.

Wichtigste Route in den Osten

Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl bezeichnete die A4 als die wichtigste hochrangige Route in den Osten, mit viel Verkehr und einem überdurchschnittlich hohen Lkw-Anteil. Die Verbindung habe sich in den vergangenen Jahren zu einem Verkehrs-Hotspot entwickelt, betonte Willy Konrath, Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich.