Carter bietet Hunde aus Tierheim zum Verkauf an

Auf Instagram bot Aaron Carter seinen neu adoptierten Hund für 3500 Dollar zum Verkauf an. Daraufhin beschuldigten ihn seine Follower, mit dem Tier Profit machen zu wollen.
"Das ist mein neuer Hund – falls ich ihn nicht behalten kann, dann werde ich ihn verkaufen. Er ist zehn Monate alt und wird für 3.500 Dollar angeboten", sagte US-Sänger Aaron Carter am Wochenende in einem Insta-Livevideo und filmte dabei seine englische Bulldogge. Er habe sie vor wenigen Tagen aus dem Tierheim gerettet und würde für sie ein neues Zuhause suchen.



Bei seinen Followern löste diese Aussage Erstaunen aus: Einige beschuldigten ihn auf Social Media, aus Profitgier zu handeln – es ist nicht das erste Mal, dass Aaron einen Hund aus einem Tierheim holte und darauf an andere Personen weitergab.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein Hund bedeute Verantwortung

"Er behauptet, er sei ein liebender Haustierbesitzer, verkauft die Tiere dann aber zu horrenden Preisen an andere Leute", schrieb etwa ein Twitter-User. Außerdem würde er seinen berühmten Namen ausnutzen, um höhere Preise aushandeln zu können.

"Man sollte nicht Hunde adoptieren, wenn man selber wiederum ein neues Zuhause für sie finden muss. Einen Hund bei sich aufzunehmen, bedeutet eine Verantwortung in der Länge eines Hundelebens", schrieb ein anderer.

Aaron nahm auf Twitter Stellung dazu

Am Sonntag äußerte sich Aaron auf Twitter persönlich zu der Diskussion: "Ich finde es fürchterlich, dass ich mich dafür rechtfertigen dafür muss, Hunde gerettet und ihnen ein neues Zuhause gesucht zu haben. Ich bin eine gute Person und verdiene Respekt."

Außerdem widerspricht er den Behauptungen einiger seiner Follower: Die Aussage in seiner Insta-Story, dass er den Hund für 3.500 Dollar verkaufen möchte, sei ein Witz gewesen – er habe noch nie einen adoptierten Hund für Geld weiterverkauft.

"Ich habe es nicht nötig, wegen Geld einen Hund zu verkaufen"

Auch in Bezug auf die Anschuldigungen, er würde mit dem Verkauf des Hundes Profit machen wollen, hat der 31-Jährige eine Antwort parat: "Mit allem Respekt, ich besitze ein Zuhause und verdiene jährlich über drei Millionen Dollar – ich habe es nicht nötig, wegen Geld einen Hund zu verkaufen."

Man soll nicht versuchen, seinen Namen in den Dreck zu ziehen, sonst werde er "zu rechtlichen Maßnahmen greifen".

Auch das Tier-Pflegezentrum äußerte sich dazu

Das Tierheim, von dem Aaron kürzlich die englische Bulldogge adoptiert hat, äußerte sich inzwischen ebenfalls zu dem Vorfall. Auf ihrer offiziellen Insta-Seite kommentierten sie einen Beitrag, der Aaron gemeinsam mit der adoptierten Bulldogge zeigt: "Update: Wir arbeiten an der Situation. Danke für eure Besorgtheit." Inwiefern sie "an der Situation arbeiten", wurde in dem Beitrag nicht genauer erläutert.



(mim/20 Minuten)

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