Wie berichtet, verzichten die Volksschullehrer vorerst auf einen Streik. Stattdessen will die Gewerkschaft die 72.000 Pädagogen informieren und Unterschriften für ihre Forderungen sammeln.
. Stattdessen will die Gewerkschaft die 72.000 Pädagogen informieren und Unterschriften für ihre Forderungen sammeln.
Noch vor Krampus und Nikolo besuchen die Personalvertreter die Volksschulen. Bei Info-Veranstaltungen werden die Lehrer über jene Punkte aufgeklärt werden, die die Gewerkschaft berücksichtigt haben will. "Es gibt die Empfehlung, dass kein Unterricht ausfällt. Und kein Kind wird unbetreut sein", sagt Pflichtschullehrer-Chef Paul Kimberger zu "Heute".
Mit Unterschriftenlisten in den Schulen will man die Forderungen untermauern: klare Aufgabenbeschreibung, Unterstützungspersonal, faire Bezahlung, Bürokratieabbau, bessere Arbeitsplatzsituation an den Schulen sowie zusätzliche Lehrer für Begabtenförderung und Sonderpädagogik. "Damit wollen wir den Druck auf das Parlament erhöhen. Info- Veranstaltungen müssen nicht der letzte Schritt sein", will Kimberger einen Streik weiter nicht völlig ausschließen.