Tunesien reist mit jeder Menge Unruhe im Gepäck zum zweiten WM-Auftritt an. Nach der heftigen 1:5-Klatsche gegen Schweden zog der Verband die Reißleine und trennte sich von Teamchef Sabri Lamouchi. Zudem machen Berichte über interne Spannungen und Lagerbildungen innerhalb der Mannschaft die Runde. Nun soll Neo-Coach Hervé Renard den Nordafrikanern doch noch den historischen Einzug in die K.o.-Phase bescheren.
Japan geht dagegen mit Rückenwind in die Partie. Die Nummer 18 der Welt rang den Niederlanden zum Auftakt ein starkes 2:2 ab und sammelte damit einen wichtigen Punkt im Kampf um den Aufstieg. Sorgen bereitet allerdings Takefusa Kubo, der angeschlagen ist und voraussichtlich ausfallen wird.
In Japan wurde das Remis gegen "Oranje" als Erfolg gefeiert, nun soll gegen das kriselnde Tunesien aber unbedingt ein Sieg her. Schließlich wollen die Asiaten verhindern, dass das abschließende Gruppenspiel gegen Schweden noch zur Zitterpartie um das Weiterkommen wird.