Ab Allerheiligen droht Notstand in den Spitälern

Eingriffe werden verschoben, um für Corona-Patienten Platz zu machen. 
Eingriffe werden verschoben, um für Corona-Patienten Platz zu machen. iStock
Intensivmediziner warnen, dass die Auslastungsgrenze der Spitäler schon bald erreicht sein könnte. Es fehle außerdem an Betreuungspersonal. 

Binnen 24 Stunden wurden 3.394 Menschen positiv auf Corona getestet, verlautbarte das Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag. 1.569 liegen im Krankenhaus, 224 davon auf der Intensivstation. Seit September haben sich die Zahlen verzehnfacht.

Operationen

"Wir verschieben, um Intensivkapazitäten freizubekommen, nicht unbedingt notwendige Operationen wie zum Beispiel einen Gelenksersatz", erklärt Univ-Prof. Klaus Markstaller von der MedUni Wien gegenüber "Heute". Akutversorgung (z.B. Schwerverletzte, Herzinfarkt, Schlaganfall) gehe natürlich immer vor, betont der Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin.

Kein Personal

Steige die Kurve weiter, könnte die Auslastungsgrenze der Intensivstationen schon zu Allerheiligen erreicht sein, warnt auch Intensivmediziner Jens Meier vom Kepler Uni-Klinikum in Linz. Corona-Patienten bräuchten extrem viel Betreungspersonal. Doch es fehle bereits an medizinischem Fachkräften, klagt Meier.

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