Das Pilotprojekt lief wie erhofft, deshalb kommen die Corona-Antigentests mittels Schlecker-Selbsttests jetzt in ganz Niederösterreich. „Zur Aufrechterhaltung des Kindergartenbetriebes können wir gemeinsam nun einen nächsten Schritt setzen, dass der Kindergarten ein möglichst sicherer Ort bleibt. Aufgrund der hohen Akzeptanz aller Beteiligten und der zuverlässigen Ergebnisse werden die Antigen-Tests ab 17. Mai zweimal wöchentlich an allen niederösterreichischen Kindergärten vorgenommen. Die Testung ist kindgerecht und relativ unkompliziert abzuwickeln“, führen die beiden Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig in einer Aussendung am Dienstag aus.
Das Land Niederösterreich kauft und verteilt dazu rund 1,2 Millionen Testkits, was Gesamtkosten von rund 4,2 Millionen Euro ergibt. Die freiwilligen Testungen werden weiter nur nach Einverständniserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten vorgenommen und werden im Zeitraum zwischen 17. Mai und 23. Juli zweimal pro Woche stattfinden. Dabei erhalten die Kinder vor dem Betreten des Gruppenraumes eine Art Schlecker, den sie für einige Sekunden im Mundbereich hin und her bewegen.
Die anschließende Auswertung erfolgt durch das Kindergartenpersonal und innerhalb von 15 Minuten liegt das Probenergebnis vor. Ist das Ergebnis positiv, werden zuerst die Eltern informiert und gebeten, das jeweilige Kind sofort abzuholen oder abholen zu lassen. Weiters werden die Gesundheitshotline 1450 sowie die Gesundheitsbehörde verständigt. Daraufhin soll das Ergebnis durch eine PCR-Testung bestätigt werden. Ist das Ergebnis der Schlecker-Probe negativ, wird der Schnelltest vernichtet“, erklären die beiden Landesrätinnen.
„Unser dringender Appell an die Eltern ist es deshalb diese Möglichkeit wahrzunehmen und damit beizutragen, den Kindergartenalltag für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten. Unser großer Dank gilt an dieser Stelle sowohl den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten als auch den pädagogischen und betreuenden Teams vor Ort, die für eine unkomplizierte Abwicklung sorgen“, so Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig.