Ab dem dritten Kind verdoppelt sich Armutsgefährdung

15,4 Prozent der Österreicher über 65 Jahre sind armutsgefährdet. Das sind 226.000 Personen, wie aus der Beantwortung einer FPÖ-Anfrage an Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SP) hervorgeht.

Zum Vergleich: 2008 waren es noch 18,9 Prozent. Frauen sind deutlich gefährdeter als Männer. Nicht nur das Geschlecht, auch die Zahl der Kinder spielt beim Armutsrisiko eine große Rolle. So verringern ein oder zwei Kinder sogar die Gefahr, im Alter zu verarmen.

Aber: Das dritte Kind verdoppelt diese Gefährdung. Knapp ein Viertel aller Mehrkindfamilien lebt an oder unter der Grenze zur Armutsgefährdung. "Ein Warnsignal. Leistungen für Familien sollten in Österreich eigentlich Vorrang haben, werden aber stiefmütterlich behandelt", kritisiert FP-Nationalrat Wolfgang Zanger.

(bob)

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