Mehrere Warnungen ausgerufen

"Ab etwa 14 Uhr" – Hagel-Gewitter wütet in Österreich

Eine Kälte-Keule peitscht am Ende der Woche neben Regenschauern auch heftige Gewitter samt Hagel nach Österreich. Es gibt mehrere Warnungen.
André Wilding
19.04.2026, 13:00
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Die Kaltfront eines Tiefs mit Kern über dem Nordmeer erreicht am Sonntag Österreich und sorgt laut Österreichischer Unwetterzentrale (uwz.at) für zunehmend nasse Verhältnisse. Im Vorfeld der Front sind zudem auch Gewitter zu erwarten, welche lokal kräftig ausfallen können. Die neue Woche startet schließlich in einer nördlichen Höhenströmung regional unbeständig und spürbar kühler. Erst zur Wochenmitte nimmt aus aktueller Sicht der Hochdruckeinfluss aus Norden zu.

Der Sonntag begann meist noch trocken und von Unterkärnten bis ins Weinviertel auch freundlich, in Vorarlberg sowie im Inn- und Mühlviertel setzte in den Morgenstunden aber rasch schauerartiger Regen ein. Dieser breitete sich tagsüber aus, am Nachmittag erreicht er den zuvor freundlichen Osten und Südosten, besonders hier ist dann ab etwa Mittag mit einzelnen kräftigeren Gewittern zu rechnen, auch im Westen und Norden sind am Nachmittag Gewitter mit von der Partie. Dabei frischt der Westwind vorübergehend kräftig auf.

"Ab etwa 14 Uhr wird es spannend: Im Vorfeld einer Kaltfront kündigen sich besonders im Süden und Osten lokale Gewitter mit Starkregen, stürmischen Böen und kleinem Hagel an. Weitere Gewitter sind zudem auch mit Ankunft der Kaltfront entlang der Nordalpen zu erwarten", erklärt UBIMET-Experte Nikolas Zimmermann auf dem Profil X.

Die Österreichische Unwetterzentrale hat bereits für mehrere Bundesländer eine erhöhte Wetter-Warnung ausgegeben. In Tirol, Salzburg, Niederösterreich und der Steiermark wird vor Hagel und Gewitter gewarnt (Warnstufe orange). Für Vorarlberg, Oberösterreich, Burgenland und Kärnten gibt es eine Gewitter-Vorwarnung.

Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich
uwz.at

Schnee kehrt zurück

Am Montag fällt anfangs entlang der Nordalpen und ganz im Süden etwas Regen, ansonsten geht es meist trocken und örtlich sonnig aufgelockert in den Tag. In weiterer Folge stellt sich typisches Aprilwetter mit wiederholten Schauern und sonnigen Auflockerungen ein, lediglich im östlichen Flachland sowie im Rheintal bleibt es überwiegend trocken bei einem Sonne-Wolken-Mix. Der Wind weht lebhaft aus West bis Nordwest.

Der Dienstag verläuft vor allem im östlichen Bergland unbeständig mit dichten Wolken und einzelnen Regen-, oberhalb von 1.000 Metern Schneeschauern. Im Flachland ist die Schauerneigung gering und die Sonne lässt sich zeitweise blicken, häufiger scheint sie im Westen und Süden. Besonders im Bereich der Berge bilden sich aber auch dort im Tagesverlauf Schauer. Im Osten weht mäßiger, vereinzelt auch lebhafter Wind aus nördlichen Richtungen.

Harmlose Wolkenfelder

Am Mittwoch wechseln sich von der Früh weg Sonnenschein und ein paar durchziehende harmlose Wolkenfelder ab. Selbst über den Bergen bleiben die Quellwolken größtenteils harmlos. Dazu lebt mäßiger und teils föhniger Nord- bis Nordostwind auf, am Bodensee weht die Bise.

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