Ab sofort geschlossen! FMA sperrt Wiener Bankhaus zu

Die Finanzmarktaufsicht musste eingreifen.
Die Finanzmarktaufsicht musste eingreifen.Ernst Weingartner / Weingartner-Foto / picturedesk.com
Die Finanzmarktaufsicht hat die schon länger in Geldproblemen schwimmende "AutoBank" geschlossen. Seit Freitag ist der Betrieb komplett dicht.

Die AutoBank sah sich selbst als eine der führenden Banken für Pkw-Finanzierungen sowie Sparkonten in Österreich und Deutschland. Nun wurde das 1990 in Wien gegründete Bankhaus von der Finanzmarktaufsicht zwangsgeschlossen. Die Fortführung des Betriebs wurde per Freitag durch die FMA untersagt.

Heißt, es sind keine weiteren Einzahlungen, Abhebungen oder Überweisung für die Kunden mehr möglich. Für diese gibt es aber auch eine gute Nachricht: sie müssen nicht um ihr hart verdientes Erspartes fürchten. Die Spareinlagen der AutoBank sollen fast zur Gänze durch die Einlagensicherung (bis 100.000 Euro pro physischer Person) abgedeckt sein.

Das Geldinstitut war bereits seit Längerem in finanzielle Schieflage geraten. Die FMA hatte dem Vorstand im August 2020 die Wirtschaftsprüferin Dorotea-E. Rebmann als vorläufige Verwalterin aufs Auge gedrückt. Weil nun laut "Krone" ein wichtiger Grenzwert beim Eigenkapital der Autobank unterschritten wurde, griff die Finanzaufsicht ein. 

Dorotea-E. Rebmann ist somit ab sofort als Regierungskommissärin in der AutoBank tätig. Der Vorstand muss nun alle Maßnahmen erst von ihr genehmigen lassen, ehe sie umgesetzt werden dürfen.

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