Rapid beendet das Transfer-Missverständnis Koya Kitagawa. Der Angreifer wurde 2019 von Shimizu S-Pulse geholt. Der wendige Stürmer wurde den Erwartungen in Hütteldorf allerdings nie gerecht.
Kitagawa, in Japan noch treffsicher, erzielte in Österreich in 72 Pflichtspielen lediglich sieben Tore. Jetzt tritt er die vorzeitige Heimreise an.
Ein Jahr vor Vertragsende einigten sich Rapid und Shimizu auf die Rückkehr nach Fernost. Der Bundesligist gibt den Abgang am Sonntag offiziell bekannt, verrät dabei nicht, wie hoch die Ablösesumme ist.
Geschäftsführer Sport Zoran Barisic: "Koya hat uns 2019 aufgrund seines unglaublichen Könnens und seiner sensationellen motorischen Fähigkeiten überzeugt. Wir waren der Meinung, dass er mit seinen fußballerischen Qualitäten unserem Spiel weiterhelfen kann. Natürlich haben wir uns letztendlich mehr von ihm erwartet und sind daher auch enttäuscht, dass es ihm nie gelungen ist bei Rapid sein volles Potenzial auszuschöpfen. Ich wünsche ihm persönlich, dass er bei seinem Heimatverein wieder zu alter Stärke zurückkommt und vor allem das er verletzungsfrei bleibt. "
Koya Kitagawa zu seiner Rückkehr nach Japan: "Nach drei Saisonen beim SK Rapid führt mein Weg nun zurück nach Japan. Ich bedauere es sehr, ohne nennenswerten sportlichen Beitrag nun die Mannschaft zu verlassen. Dennoch möchte ich mich bei all meinen Mitspielern, den Vereinsverantwortlichen und Mitarbeitern sowie den Fans für die Zeit hier bedanken. Mein langersehnter Traum war es, eines Tages in Europa professionell Fußball zu spielen, diesen konnte ich mir hier bei Rapid erfüllen. Ich werde den SK Rapid auch in Zukunft aus Japan aus mitverfolgen, mir das ein oder andere Spiel ansehen und der Mannschaft die Daumen drücken – einmal Rapidler, immer Rapidler."
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