Einreise verweigert

Abgewiesener Schiedsrichter bekommt volle WM-Prämie

Die Posse um den von den USA abgewiesenen somalischen Schiedsrichter wird immer kurioser – obwohl er kein Spiel pfeift, winkt ihm eine Gage.
Sport Heute
14.06.2026, 21:38
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Volle Gage trotz WM-Aus wegen Einreise-Verbot – der somalische Schiedsrichter Omar Artan soll von der FIFA seine komplette Prämie für das Weltevent in den USA, Mexiko und Kanada erhalten. Wie die BBC berichtete, entschied sich der Fußball-Weltverband dazu, obwohl der 34-Jährige nach verweigerter Einreise in die USA kein Spiel pfeifen kann.

Wie hoch seine Prämie ausfällt, ist noch nicht klar. Die Referees werden nach dem Ende des Turniers bezahlt, das für Artan unter keinem guten Stern stand. Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 war am Flughafen von Miami von US-Behörden abgewiesen worden. Im Gespräch mit der New York Times betonte der Somalier, "die richtigen Unterlagen und alles" gehabt zu haben.

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Keine Summe genannt

Ein Vertreter des US-Außenministeriums teilte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit, Artan stehe "mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung", weshalb er "für die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht zugelassen" sei.

Mittlerweile kündigte die Europäische Fußball-Union an, ihn beim UEFA Super Cup einzusetzen. Artan soll am 12. August in Salzburg die Partie zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Champion Aston Villa leiten.

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