Die Tür für David Alaba ist bei Juventus Turin geschlossen: Der ÖFB-Kapitän sucht nach einer neuen sportlichen Heimat – die Italiener galten dabei über Wochen als möglicher Abnehmer.
Doch der Traditionsklub hat sich nun für eine andere Lösung entschieden – und gegen den 34-jährigen Österreicher. Damit wird für den immer noch vereinslosen ÖFB-Kapitän die Suche nach einem neuen Klub immer schwieriger.
Am Montag machte die "Alte Dame" die Verpflichtung von Jhon Lucumi offiziell. Der 28-jährige Innenverteidiger wechselt innerhalb der Serie A vom FC Bologna nach Turin und unterschreibt einen Vertrag bis 2030. Mehr als 20 Millionen Euro soll Juventus für den Kolumbianer auf den Tisch legen.
Für Alaba ist der Deal eine schlechte Nachricht. Der Real-Star wurde zuletzt immer wieder mit Juventus in Verbindung gebracht, soll dort allerdings als Alternative für den Fall eines Scheiterns der Lucumi-Verhandlungen auf der Liste gestanden sein.
Mit der Verpflichtung des Kolumbianers besteht nun kein Bedarf mehr für diese Notlösung. Eine der prominentesten Optionen für Alabas Zukunft dürfte damit vom Tisch sein.
Die Vereinssuche des ÖFB-Kapitäns gestaltet sich somit zunehmend schwierig. Juventus baut seinen Kader unterdessen mit hohen Investitionen um. Mehr als 157 Millionen Euro haben die Turiner in diesem Transfersommer bereits für neue Spieler ausgegeben.