Mann greift bei Abschiebung zum Messer

(Symbolbild)
(Symbolbild)Bild: Helmut Graf

Die Polizei holte am Montag einen 35-Jährigen zwecks Ausweisung ab. Als ein Beamter ein Küchenmesser zum Selbstschutz wegschaffen will, greift der Mann nach dem Schneidewerkzeug. Es kommt zum Gerangel.

Beamte der Polizei Josefstadt versuchten Montagfrüh in einem Grundversorgungsquartier in der Glasergasse einen fremdenrechtlichen Festnahmeauftrag eines 35-Jährigen durchzuführen: Zweck der Festnahme war eine "zwangsweise Außerlandesbringung".

Auf die Beamten reagierte der Mann zunächst abweisend und verbal aggressiv. Da die Situation zunehmend hitziger wurde, versuchte einer der Beamten ein großes Küchenmesser außerhalb der Reichweite des Mannes zu bringen, um Selbst- oder Fremdgefährdung zu verhindern.

Polizeiarrest und Anzeige

Als der 35-Jährige dies erkannte, sprang er selbst zum Messer, konnte dann nur durch Anwendung von Körperkraft vom Gegenstand getrennt werden. Im Gerangel versuchte der Mann, einen Polizisten zu beißen – Festnahme. Der Beschuldigte musste im Polizeiarrest beruhigt werden. Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und versuchter schwerer Körperverletzung wurde er angezeigt.

(bai)

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