'Stoff' von Freund: Achter Drogentoter in Kärnten

Mitbewohner fanden einen 34-Jährigen in St. Veit an der Glan tot auf  er war an einer Überdosis gestorben. (Symbolbild)
Mitbewohner fanden einen 34-Jährigen in St. Veit an der Glan tot auf er war an einer Überdosis gestorben. (Symbolbild)Bild: iStock
Seine Mitbewohner fanden ihn regungslos auf dem Boden: Ein 34-Jähriger aus St. Veit an der Glan ist heuer bereits der achte Drogentote in Kärnten.
Mitbewohner fanden am Wochenende einen 34-Jährigen regungslos in seinem Zimmer und alarmierten die Polizei. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät - der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Laut Obduktion dürfte der 34-Jährige an einer Überdosis eines Drogen-Ersatzmittels gestorben sein. Damit ist er heuer bereits der achte Drogentote in Kärnten.

Der 34-Jährige war selbst in keinem Suchthilfe-Programm registriert – das Drogen-Ersatzmittel dürfte er von einem Bekannten genommen und sich dann in großer Menge verabreicht haben. Ob mit dem Ersatzmittel gehandelt wurde, wird noch ermittelt.

Ungewöhnlich viele Todesopfer

Laut Chefinspektor Karl Schnitzer fordert der Drogenmissbrauch in Kärnten heuer ungewöhnlich viele Todesopfer: "Wir bewegen uns hier auf einem hohen Niveau." Zum Vergleich: 2017 gab es im gesamten Jahr in Kärnten zwölf Drogentote.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Gründe für den Anstieg sind noch unklar – einen Trend zu gefährlicheren Substanzen kann die Polizei jedenfalls nicht beobachten: "Jedes Opfer von Drogenmissbrauch ist individuell zu betrachten. Einer besorgt sich Ersatzmittel, die nicht für ihn bestimmt sind, andere kaufen Opiate auf dem Schwarzmarkt", so Schnitzer. (red)

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