Achterbahn-Unfall: Arbeiter in kritischem Zustand

Nach einem schweren Unfall im Familypark Neusiedlersee, St. Margarethen, schwebte ein von der Hochschaubahn erfasster Arbeiter am Montag noch in Lebensgefahr. Die Anlage wurde inzwischen wieder für den Betrieb freigegeben, da von technischer Seite her keine Einwände bestanden.

Nach einem schweren Unfall im Familypark Neusiedlersee, St. Margarethen, schwebte ein von der Hochschaubahn erfasster Arbeiter am Montag noch in Lebensgefahr. Die Anlage wurde inzwischen wieder für den Betrieb freigegeben, da von technischer Seite her keine Einwände bestanden.

Gegen 15 Uhr verlor ein Passagier der Hochschaubahn "Götterblitz" seine Mütze. Um diese aufzuheben, kletterte ein hilfsbereiter Mitarbeiter zu den Gleisen, obwohl dies eigentlich verboten ist. Dabei dürfte der 39-Jährige den heranbrausenden Zug übersehen haben, der ihn erfasste und schwer verletzte.

Verletzter in kritischem Zustand

Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert und befindet sich auch einen Tag nach dem Unfall immer noch in Lebensgefahr. Das Arbeitsinspektorat ermittelt, da es aber vom technischen Standpunkt keine Mängel gab, wurde die Hochschaubahn am Montag wieder in Betrieb genommen.

 
Der "Götterblitz" wurde 2007 in Betrieb genommen. Die aus Stahl gefertigte Achterbahn ist nach Angaben des Familypark 480 Meter lang und 16,5 Meter hoch.

Der Betrieb ist mit ein oder zwei Zügen möglich, eine Garnitur hat ein Gewicht von etwa fünf Tonnen und fasst 18 Personen. Während der Fahrt werden Geschwindigkeiten von 50 bis 55 km/h erreicht. Die Anlage ist komplett elektronisch überwacht und in einzelne Bereiche unterteilt. Sie wird jährlich von einem Zivilingenieur für Maschinenbau geprüft und freigegeben

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