Achtjähriger brettert mit 140 auf der Autobahn

Die nächtliche Fahr endete glimpflich.
Die nächtliche Fahr endete glimpflich.Bild: picturedesk.com/APA - Symbolbild
Kurioser Vorfall in Deutschland. Ein Achtjähriger schnappte sich den Pkw seiner Eltern und machte eine Spritztour. Auf einem Rastplatz stellte er den Wagen ab.
"Ich wollte nur ein bisschen Autofahren" rechtfertigte sich ein Achtjähriger gegenüber deutschen Polizeibeamten, als diese den Jungen über seine nächtliche Spritztour befragten. Was unglaublich klingt, ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag im deutschen Soest.



Der Achtjährige, der schon Erfahrung mit Karts und Autoscootern hat, schnappte sich nach Mitternacht die Schlüssel zum Automatik-Pkw seiner Eltern und startete den Wagen. Die nächtliche Fahrt führte den Buben auch auf die Autobahn.

Bub wollte im Pkw übernachten



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dort wurde ihm das Tempo dann scheinbar zu hoch. Er lenkte das Vehikel auf den Rastplatz und schaltete den Warnblinker ein. Der Junge hatte offenbar in der Dunkelheit die Orientierung verloren. Er hatte vor die Nacht im Pkw zu verbringen und sich am nächsten Morgen auf den Heimweg zu machen.

Dazu kam es nicht. Denn die Mutter, die das Verschwinden des Sohnes bemerkt hatte, machte sich auf die Suche nach dem Buben und fand ihn schließlich. Ein Polizeisprecher zeigte sich erleichtert darüber, dass dem Jungen nichts geschehen ist. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die Autobahn auf Grund der Uhrzeit menschenleer war.

Rechtliche Konsequenzen hat der Achtjährige auf Grund seiner Strafunmündigkeit übrigens nicht zu erwarten.



(mr)

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