Achtung laut! – Bundesheer-Piloten üben ab Dienstag

Die Übung der Luftstreitkräfte des Bundesheeres dauert drei Tage: Auch die Kampfflugzeugflotte nimmt daran teil. 
Die Übung der Luftstreitkräfte des Bundesheeres dauert drei Tage: Auch die Kampfflugzeugflotte nimmt daran teil. ALEX HALADA / picturedesk.com
Ab Dienstag heißt es: Ohren zuhalten. Denn im Mur- und Ennstal üben die Heeres-Luftstreitkräfte drei Tage für den Ernstfall. Es könnte laut werden.

Von 19. bis 21. Oktober steht für 200 Soldaten des Bundesheeres die Übung "Caveman Allegory 21" im Mur- und Ennstal an. Auch die Piloten der Luftstreitkräfte des Heeres nehmen daran teil, genauso wie Mitarbeiter aus der Fliegerabwehr, den Radarabteilungen des Heeres oder anderen Waffengattungen. Bis zu 15 Luftfahrzeuge, vom Eurofighter über die Transportmaschinen Pilatus PC 7, Pilatus PC 6 und Diamond DA 40 NG, bis zu den Hubschraubern S-70 „Black Hawk“ und Agusta Bell 212 gehen während der drei Tage in die Luft. 

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Vor allem auf den Militärflugplätzen wie dem Fliegerhorst Vogler in Linz-Hörsching, dem Fliegerhorst Hinterstoisser im steirischen Zeltweg oder dem Fliegerhorst Fiala Fernbrugg in Aigen im Ennstal soll es laut Bundesheer zu vermehrten Starts und Landungen kommen. Bei der Übung wollen die Soldaten die Zusammenarbeit mit Bodentruppen trainieren. 

Das Bundesheer warnt darum: "Aufgrund des verstärkten Flugbetriebes wird es im Übungszeitraum vor allem im Bereich der Flugplätze zu vermehrter Lärmentwicklung kommen." Besonders Hellhörigen kann das Heer jedoch Entwarnung geben. Denn "Nachtflüge und Überschallflüge sind im Rahmen der Übung nicht vorgesehen", heißt es vom zuständigen Militärkommando Salzburg dazu. 

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