Ackerl betont: "Zeigen Ecken und Kanten"

Zank und kurzfristige Lösungen schaden dem Image der Politik. Das sagt der SP-Landesparteivorsitzende Josef Ackerl. Sein Rezept: Im politischen Tagesgeschäft inhaltliche Ecken und Kanten zeigen und Diskussionen vor den Streit stellen. Das ist nur ein Ergebnis der morgen.rot-Offensive, die im November abgeschlossen sein soll.

"Wir müssen vernünftig diskutieren statt nur auf die Ausländer zu schimpfen", fordert der Parteivorsitzende Josef Ackerl (SP) bei der Vorstellung der Zwischenergebnisse der morgen.rot-Offensive. Gerade in der Ausländerpolitik blieben die Sozialdemokraten seit den 70er Jahren viele Antworten schuldig. Das soll nachgeholt werden. Ackerl greift in der Integrationsdebatte VP und FP scharf an: "Sie arbeiten mit Angst und Bedrohung, buhlen so um Wählerstimmen."

Ausgetretene Mitglieder kommen wieder zurück

Die morgen.rot-Offensive soll beitragen, die gebeutelte Landes-SP - minus 13,4 Prozent bei den Landtagswahlen - neu aufzustellen. Ideen der Parteimitglieder stehen im Mittelpunkt. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Bildung, Integration, Kommunalpolitik und Gesundheit. 167 moderierte Abende wurden bereits abgehalten, weitere 16 Großveranstaltungen folgen bis November. Erster Erfolg: Mittlerweile fanden bereits 107 ausgetretene Mitglieder den Weg zurück in die Partei.

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