Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden: Im Fall des Acoustic Lakeside-Festivals in Kärnten gibt es keine Revision mehr.
Die ganze Sache drehte sich um den Verdacht auf Sozialabgabenbetrug. Nach der Befragung aller 192 Vereinsmitglieder konnte das aber nicht bestätigt werden.
Im Sommer 2023 hat die Finanzpolizei beim Festival am Sonnegger See (Bezirk Völkermarkt) eine große Kontrolle durchgeführt. Damals ging man davon aus, dass fast 200 Vereinsmitglieder, die beim Festival freiwillig mitgeholfen haben, eigentlich illegal beschäftigt waren. Als Dank durften sie das Festival gratis besuchen.
Die Vereinsobfrau hätte laut Ermittlungen eine Strafe von rund 140.000 Euro zahlen sollen.
Doch wie der ORF nun berichtet, hat das Landesverwaltungsgericht nur in wenigen Fällen ein Problem gesehen. Der Verwaltungsgerichtshof kam jetzt zum Schluss: Der Verein hat alles richtig gemacht.
Das Acoustic Lakeside Festival findet am nächsten Wochenende (16. bis 18. Juli) zum 20. Mal statt. Als Headliner haben sich u.a. Babyshambles, Kate Nash, Voodoo Jürgens, Betterov, Cari Cari, Wallis Bird und Mambo Kurt angesagt.