Adventmarkt-Bombe ist Millionen-Erpressung

Am Freitagnachmittag sorgte der Fund von Sprengstoff am Weihnachtsmarkt in Brandenburg für Aufregung: Jetzt die überraschende Wendung.

Nach dem Fund von Sprengstoff am Freitagnachmittag auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt steht fest: Der Hintergrund ist eine versuchte Erpressung in Millionenhöhe gegen den Zustelldienst DHL.

Die Polizei ermittelt wegen versuchter räuberischer Erpressung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, gab man bei einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag bekannt.

Weitere Bomben wahrscheinlich

"Am Tatort wurde eine umfangreiche Spurensicherung durchgeführt. Es wurde ein kleiner Zettel gefunden mit einem QR-Code. Die Auslesung ergab eine Erpressung zum Nachteil des Paketdienstleisters DHL", so Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. "Weitere solcher Sendungen sind nach jetzigem Ermittlungsstand wahrscheinlich. Die Täter nehmen bewusst die Schädigung von Leben & Gesundheit von Menschen in Kauf."

Die Polizei mahnt zur Vorsicht und nennt Merkmale für verdächtige Pakete:

Der Vorfall

Am Freitagnachmittag wurde eine Paketbombe bei einer Apotheke nahe des Christkindlmarktes in Potsdam abgegeben. Nach der Errichtung eines 100 Meter großen Sperrkreises rückten Bombenentschärfer aus und brachten die Nagel-Bombe mittels eines Roboters kontrolliert zur Explosion. (lu)

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