AEC-Festival 2020: Hier spielen Roboter Schlagzeug

Die Roboter der Kunst Uni Linz üben schon fleißig für ihren Auftritt am Ars Electronica Fesitval 2020.
Die Roboter der Kunst Uni Linz üben schon fleißig für ihren Auftritt am Ars Electronica Fesitval 2020.Screenshot Instagram
Beim Ars Electronica Festival 2020 läuft aufgrund der Corona-Krise dieses Jahr alles anders ab. Zum Großteil findet das Festival virtuell statt.

Roboter, die Schlagzeug spielen, sind ein ungewöhnlicher Anblick. Zu sehen sind diese auf einem Video der Linzer Kunstuniversität.

Sie sind eines der Projekte, die im Rahmen des Ars Electronica Festival 2020 von 9. bis 13. September ausgestellt werden.

Dartscheibe mit Treffergarantie

Nicht nur die Kunstuniversität Linz, sondern auch die Johannes Kepler Universität ist an dem Festival beteiligt. Ein weiteres außergewöhnliches Projekt wird daher von der JKU gezeigt: Eine Dartscheibe, die sich so bewegt, dass man immer ins Schwarze trifft.

Diese Bewegung ermöglichen Sensoren, die den anfliegenden Pfeil erfassen und dessen Flugbahn analysieren. Anhand der Flugbahn wird anschließend berechnet, wohin sich die Zielscheibe bewegen muss, damit der Pfeil in der Mitte landet.

Ungewöhnliche Organisation des Festivals

Wie das Ars Electronica Festival 2020 aussehen wird, wurde am Dienstag im Ars Electronica Center vorgestellt. Das Festival besteht heuer aus drei Säulen: Dem Standort Linz, Online-Angeboten und 120 "Ars Electronica Gärten" weltweit. In Linz können Besucher Projekte an verschiedenen Orten in der Innenstadt, im AEC, in der Kunstuniversität und am Gelände der JKU besichtigen.

Diese Besichtigungen sind natürlich nur unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen möglich. Deshalb sollen Besucher zum Beispiel, bevor sie auf den JKU-Campus kommen, online 3-Stunden-Slots reservieren. Generell dürfen sich nur 500 Personen glechzeitig auf dem Gelände aufhalten.

Ticketkauf nur online möglich

Auch die anderen Standorte haben begrenzte Besucherkapazitäten. Tickets für die Ausstellungen können nur online gekauft werden. Außerdem müssen sich Besucher vor dem Besichtigen der Ausstellungen registrieren lassen.

Damit das Festival trotz Corona so umfassend wie möglich ist, werden auf Twitter, Instagram und YouTube Livestreams von internationalen Projekten veröffentlicht. So hat auch das Publikum in Linz Zugang zu allen 120 anderen Standorten, an denen sich Stationen des Festivals befinden.

Breites virtuelles Angebot

Unter diesen Orten sind Großstädte wie Tokio, aber auch entlegene Orte, beispielsweise ein Forschungsschiff in der Antarktis. In den verschiedenen "Ars Electronica Gärten" werden unter anderem Interviews, Filme, Workshops und virtuelle Rundgänge durch Ausstellungen veröffentlicht.

Im "Ars Electronica Garten" Tokio können beispielsweise Interviews mit japanischen Medienkünstlern und Kuratoren, virtuelle Studiorundgänge, Austellungsbesuche, Performaces und Konzerte angesehen werden. Der "Garten" von Kairo zeigt einen Film über Ägypten aus der Perspektive von jungen Künstlern.

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