Ärger bei Kühbauer: "Wieder eine in die Fresse"

Rapid-Coach Didi Kühbauer
Rapid-Coach Didi KühbauerPicturedesk
Ein Nackenschlag für Rapid! Die Hütteldorfer kassierten zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase gegen Genk eine späte 0:1-Niederlage. 

Paul Onuachu hatte die Belgier in einer hektischen Schlussphase erst in der 92. Minute zum Sieg geschossen, damit die grün-weißen Träume von einem Remis zum Auftakt der Gruppenphase platzen lassen. Nur eine Minute hatte zum Punktegewinn gefehlt. Dementsprechend groß war die Ernüchterung bei den Hütteldorfern. 

"Wieder eine in die Fresse"

"Wir hatten eine Umschaltsituation, hätten auch das Tor machen können, aber sie machen dann eben das Tor", zeigte sich Rapid-Coach Didi Kühbauer im "ORF" enttäuscht. "Speziell in der zweiten Hälfte war eine Mannschaft auf dem Feld, wie sie jeder Fan sehr gerne sieht. Und dann kriegst du wieder eine in die Fresse. Das tut schon weh", ärgerte sich der 50-Jährige über den späten Gegentreffer. 

"In der ersten Halbzeit war Genk besser, ohne die großen Torchancen zu haben. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir uns sehr wohl ein Unentschieden verdient", lobte Kühbauer den Auftritt seiner Mannschaft nach der Halbzeit. "Aber was zählt das schon. Es zählen die Fakten. Und da hat Genk das Tor gemacht, haben wir uns nicht so gut angestellt." 

"Nicht dort, wo wir letztes Jahr waren"

Vor allem im ersten Durchgang war der Auftritt der Hütteldorfer schwach gewesen. Rapid blieb ohne Torabschluss. "Wir haben zu ängstlich gespielt, zu früh abgespielt und da haben viele Fehler gemacht. Das war nicht, was man international braucht", kritisierte Kühbauer. 

Und stellte klar: "Dass die Mannschaft nicht dort ist, wo wir letztes Jahr waren, muss man auch zugeben. Und am Sonntag wird es gegen Salzburg nicht leichter werden. Aber wir arbeiten an uns."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
SK Rapid WienEuropa League

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen